Zufriedenheit in der privaten Krankenversicherung

21 Juli 2010 Kein Kommentar

Privat krankenversicherte Patienten sind mit ihrer Krankenkasse nicht zwangsläufig zufriedener als gesetzlich Versicherte – dies ist das überraschende Ergebnis einer aktuellen Studie des Arztbewertungsportals jameda.de. Dabei wurden über 30.000 Beurteilungen der jameda.de-Nutzer ausgewertet.

Der Begriff der „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ wird in der Krankenversicherung gerne bemüht – aber ist der empfundene Unterschied in der Behandlung von Kassen- und Privatpatienten tatsächlich objektiv zu belegen? Die Studie gibt darüber Auskunft.

Danach ist der Unterschied zwischen gesetzlich und privat Versicherten bei der Beurteilung der Ärzte eher marginal. Bewertet wurden die Kriterien Behandlungserfolg, Aufklärungsumfang, Freundlichkeit, die genommene Zeit des Mediziners und das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Offensichtlich gibt es also doch keinen größeren Unterschied in der Behandlung von privat und gesetzlich Versicherten.

Nur in Berlin machen Patienten offensichtlich eine andere Erfahrung. Nach den Ergebnissen der Studie zu urteilen, differenzieren die Mediziner dort durchaus nach der Kassenzugehörigkeit.

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