Zusätzliche Vorsorge-Untersuchungen für junge Leute bei der TK
Für kleine Kinder gibt es eine Reihe von Vorsorge-Untersuchungen zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Früherkennung. Von der ersten Untersuchung U1, die unmittelbar nach der Geburt stattfindet, bis zur U9 im sechsten Lebensjahr gibt es ein enges Netz an unterschiedlichsten Vorsorge-Untersuchungen für Säuglinge und Kleinkinder. Eine echte Vorsorgelücke gab es bisher im Alter von sieben bis 13 Jahren, das gerade für die psychische Entwicklung von Kindern elementar wichtig ist.
Bei den neuen Angeboten der Techniker Krankenkasse (TK) richtet sich der Fokus deshalb auf soziale Aspekte oder psychische Gesichtspunkte, die sich in Form von schulischen Problemen oder einem ungewöhnlichen Fernseh- oder Computerkonsum oder auch in Ernährungsproblemen niederschlagen können. Eine steigende Belastung im Kindesalter und ein verändertes Ernährungs- und Medienverhalten macht die Beobachtung durch den Kinderarzt in diesem Alter immer wichtiger, so die TK.
Deshalb bietet die TK eine neue U10 und eine U11, die im Alter von sieben und acht sowie noch einmal zwei Jahre danach stattfindet. Zur bisherigen Jugenduntersuchung J1 kommt nun die J2 ergänzend hinzu, sie ist zwischen 16 und 17 vorgesehen. Im Fokus stehen dann vornehmlich die pubertätsbegleitende Beratung und die rechtzeitige Erkennung von Sozialisations- und Verhaltensstörungen. Auch auf Rückenleiden und Gewichtsstörungen achtet der untersuchende Arzt, da diese schon in diesem frühen Alter ihren Ursprung haben können.
Die neuen Untersuchungen gibt es bei Kinder- und Jugendärzten, aber auch bei Hausärzten, die an dem speziellen Programm der TK teilnehmen. Es genügt dazu die Vorlage der Krankenversicherungskarte.